... Musik, die verbindet

Die Heuwinklband aus Iffeldorf/Obb

Sacro Pop - Musik, die verbindet

 

Am 6. Mai 1999 saßen acht Personen in einem kleinen Büro im Iffeldorfer Pfarrhaus zusammen und beschlossen, in Zukunft gemeinsam Musik zu machen. Moderne Kirchenmusik sollte es sein, auch genannt NGL – Neues geistliches Lied.

Bereits fünf Wochen später spielten wir zum ersten Mal bei einem Gottesdienst, nämlich zu unserem Pfarrfest. Wiederum zwei Wochen später gestalteten wir die Firmung der Pfarreiengemeinschaft in Bernried. Als erster und langjähriger Probenraum diente dabei die bekannte Heuwinklkapelle in Iffeldorf, so entstand der Name „Heuwinklband“.

Seitdem sind nun zehn Jahre vergangen. Wir sind auf 30 Personen (Chor und Band) angewachsen und haben bei vielen verschiedenen Gelegenheiten gespielt. Allem voran natürlich in unseren Pfarrgottesdiensten in St. Vitus in Iffeldorf sowie in Hochzeitsgottesdiensten und Konzerten. Aber auch bei Veranstaltungen im Dekanat, dem Ministrantentag oder einer Jugendnacht in Benediktbeuern, in der Region beim Simpertfest in Seehausen oder auf Diözesanebene beim Weltjugendtag mit Bischof Mixa in Augsburg waren wir schon zu hören.

Dabei reicht unser Repertoire von NGL-Songs über Rock- und Pop-Klassiker bis hin zu Gospels und Gesängen aus Taizé.

Im November 2002 wurden unsere ersten beiden eigenen Werke, Lieder für den Gottesdienst, vollendet: „Gott mein Gott“ und „Über Nacht“. Mehr als 40 weitere Eigenkompositionen von Franz Kiefer (Musik) und Anke Woitas (Text) sind seitdem entstanden und so hat Iffeldorf mit der Heuwinklband schon einige Welturaufführungen miterlebt. Die vierte CD „Einheit, die lebendig macht“ mit ausschließlich eigenen Songs wurde vor kurzem fertig gestellt.

Höhepunkt des gemeinsamen Schaffens nun ist „Ecclesia viva“, ein modernes Oratorium, ein abendfüllendes Werk für Chor, Solisten, Bläser und Band, komplett aus eigener Produktion. Die Uraufführung fand in einem fulminanten Konzert am 17.Mai 2009 in der voll besetzten Iffeldorfer Kirche vor einem begeisterten Publikum statt. „Ecclesia viva“, der Titel kommt aus dem Lateinischen und steht für „lebendige Gemeinde, lebendige Kirche“.

„Ecclesia Viva“ rückt die biblischen Ereignisse der Zeit zwischen Ostern und Pfingsten in den Mittelpunkt der Betrachtung, dabei wird vor allem die Stimmungslage der Jünger, Anhänger und Freunde Jesu dargestellt. Vorausgegangen war der Tod Jesu am Kreuz. Mit den Liedern thematisieren wir nun die Entwicklung von der Trauer um den Tod Jesu hin zur Freude über die Auferstehung. Ziel ist das Pfingstereignis mit der Gründung der ersten christlichen Gemeinde und dem Auftrag: Geht hinaus in alle Welt und verkündet allen Menschen das Evangelium. Darüber hinaus geht dann der Blick ins „Heute“ mit der Hoffnung auf ein „himmlisches Leben“ jetzt schon in unserer Zeit.

Wir wollen mit unserer Musik Menschen verbinden im Sinne einer aktiven, lebendigen christlichen Gemeinschaft.

 

[Home] [Unsere Geschichte] [Ecclesia Viva] [Termine] [Bilder] [Hörproben] [Presseecho] [Gästebuch] [Pfarrei St. Vitus] [Kontakte] [Besetzung]